Unser Übersetzungsbüro Multilingual Office in Essen hat jeden Tag mit Sprachen aus der ganzen Welt zu tun. Wir helfen unseren Kunden, sich miteinander zu verständigen. Dabei ist Sprache so viel mehr, als nur das gesprochene Wort. Dahinter stecken ganze Kulturen! Das können Ihnen unsere Dolmetscher und Übersetzer durchaus bestätigen. Sie haben täglich mit den Nuancen der unterschiedlichen Sprachen zu tun, die zum Teil schwer in eine andere Sprache übertragbar sind. So stellt sich bei uns schnell die Frage: Wie sind die Sprachen unserer Welt überhaupt entstanden? Wir finden dieses Thema so spannend, dass wir es hier mit Ihnen teilen möchten.

Warum es für den Ursprung der Sprache gleich mehrere Theorien gibt

Für Sprachforscher besteht natürlich die Möglichkeit, schriftliche und mündliche Aufzeichnungen zu entschlüsseln. Da die Schrift und vor allem die Tonaufnahme jedoch neuartige Erfindungen darstellen, wird es ihnen auf diese Weise nicht gelingen, an ‚Beweise‘ des tatsächlichen Ursprungs der Sprache zu gelangen. Dieser wurde schließlich weder schriftlich noch mündlich festgehalten. Es muss also ein anderer Ansatz gefunden werden, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Die zwei bekanntesten Theorieansätze zum Ursprung der Sprache, stellen wir Ihnen hier vor.

Die Kontinuitätstheorien

Diese Theorien besagen, dass sich die Sprache aufgrund ihrer Komplexität aus vorsprachlichen Systemen entwickelt haben muss. Als vorsprachliches System gelten zum Beispiel die Verständigungslaute zwischen Tieren. Sie stimmen uns sicherlich zu, wenn wir behaupten, dass Tiere durch Laute miteinander kommunizieren können. Biologen und auch Sprachwissenschaftler erforschen die Tierlaute seit Jahren und sind sich einig, dass es sich bei dieser Art der Kommunikation jedoch nicht um Sprachen handelt. Hierfür fehlt schlicht die Komplexität, wozu unter anderem eine Grammatik sowie die Möglichkeit gehören, über Eventualitäten reden zu können.

Die Diskontinuitätstheorien

Noam Chomsky stellt einen Verfechter der Diskontinuitätstheorien dar. Hier wird angenommen, dass die Sprache urplötzlich entstanden sei und sich eben nicht, wie in den Kontinuitätstheorien angenommen, aus vorsprachlichen Systemen entwickelt hat. Chomsky geht so weit zu behaupten, dass vor 100.000 von Jahren eine Mutation im Gehirn eines Individuums die Fähigkeit ausgelöst hat, sprechen sowie Sprache verstehen zu können. Unsere Sprachen wären demnach eine plötzliche Laune der Natur.

Welche der beiden Theorieansätze halten Sie für wahrscheinlicher?